Die Frage, wie viele Mineralien der Körper benötigt, lässt sich nicht mit einer festen Zahl beantworten, da die Wissenschaft zwischen Makro- und Spurenelementen unterscheidet. Zu den essenziellen Makromineralien zählen Calcium, Magnesium, Kalium, Natrium, Chlorid, Phosphor und Schwefel. Hinzu kommen Spurenelemente wie Eisen, Zink, Kupfer, Mangan, Jod, Selen, Molybdän, Chrom und Fluorid – insgesamt etwa 15–20 Mineralstoffe, die der Mensch über die Nahrung aufnehmen muss. Einige Quellen nennen auch Kobalt (als Bestandteil von Vitamin B12) und Nickel als möglicherweise essenziell, jedoch ist die Evidenz hier schwächer. Die genaue Anzahl variiert je nach Definition und wissenschaftlichem Konsens. Wichtig: Ein Mineralstoffmangel-Test (z. B. von MyBody-X) kann nur eine begrenzte Auswahl messen – meist die gängigsten Mikronährstoffe. Ein solcher Test ersetzt keine ärztliche Diagnostik, kann aber Hinweise auf Defizite geben. Die Evidenz für die essenzielle Rolle dieser Mineralien ist human-strong, aber die exakte Zahl ist nicht in Stein gemeißelt.
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