Genetische Disposition bezeichnet die erbliche Veranlagung eines Menschen, bestimmte Merkmale oder Krankheiten zu entwickeln. Sie entsteht durch Varianten in der DNA, die von den Eltern weitergegeben werden. Wichtig: Eine genetische Disposition ist keine Vorhersage, sondern ein Risikofaktor. Viele Genvarianten haben nur kleine Effekte (z. B. FTO, MC4R mit OR≈1,2) und werden durch Lebensstil, Umwelt und Epigenetik moduliert. Die klinische Aussagekraft direkter Konsumententests ist oft gering; Fachgesellschaften raten von routinemäßiger Nutzung ab (z. B. MTHFR-Testung bei Thrombose, USPSTF 2023). Eine Disposition kann Hinweise geben, ersetzt aber keine ärztliche Abklärung. Evidenz: human-strong (gesichertes Konzept).
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