Bei LDL und Gewichtsabnahme sollte man Folgendes beachten: LDL-Cholesterin ist ein Risikomarker, aber nicht der einzige. Eine Gewichtsreduktion senkt meist das LDL, kann aber auch HDL senken und Triglyceride beeinflussen. Entscheidend ist das Gesamtprofil (LDL, HDL, Triglyceride, non-HDL, ApoB) sowie individuelle Risikofaktoren (Familienanamnese, Entzündungswerte wie hsCRP). Der SNP rs1205 (CRP-Gen) beeinflusst die hsCRP-Basislinie, hat aber keine direkte klinische Relevanz für die LDL-Senkung. Ein Gentest auf familiäre Hypercholesterinämie (FH) erfordert spezifische DNA-Analysen, die in üblichen Consumer-Tests fehlen. Bei Kindern mit hohem LDL ist zuerst der Lebensstil zu optimieren; ein Gentest ist nur bei Verdacht auf FH sinnvoll. Marketing verspricht oft personalisierte Diäten, doch die Evidenz für nutrigenetische LDL-Senkung ist schwach. Sicherheitshinweis: Extreme Diäten oder Supplemente ohne ärztliche Begleitung können schaden. Fazit: LDL senken durch nachhaltige Gewichtsabnahme, mediterrane Ernährung, Bewegung – nicht durch teure Gentests.
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