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Erklärung: was sind ballaststoffe

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Erklärung: was sind ballaststoffe

Ballaststoffe sind unverdauliche Kohlenhydrate und Pflanzenbestandteile, die der menschliche Dünndarm nicht enzymatisch spalten kann. Man unterscheidet lösliche (z. B. Pektin, Inulin) und unlösliche Fasern (z. B. Cellulose, Lignin). Lösliche Ballaststoffe quellen im Darm auf, binden Gallensäuren und können den Cholesterinspiegel senken sowie den Blutzuckeranstieg nach Mahlzeiten dämpfen. Unlösliche Fasern fördern die Darmpassage und beugen Verstopfung vor. Beide Typen dienen als Nahrung für die Darmmikrobiota und fördern eine gesunde Darmflora. Empfohlen werden 30 g pro Tag für Erwachsene, die meisten erreichen jedoch nur 15–20 g. Gute Quellen sind Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen, Obst und Gemüse. Eine ballaststoffreiche Ernährung ist mit einem geringeren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes, Darmkrebs und Übergewicht assoziiert. Hinweis: MyBody-X-Tests können Gene analysieren, die den Ballaststoffstoffwechsel beeinflussen (z. B. TAS2R38, FTO), doch die Evidenz für personalisierte Empfehlungen ist noch begrenzt. Die gesundheitlichen Vorteile von Ballaststoffen sind jedoch durch starke Humanstudien belegt.

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