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STI Test: was ist evidenzbasiert?

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STI Test: was ist evidenzbasiert?

STI-Tests (sexuell übertragbare Infektionen) sind medizinisch sinnvoll, aber nicht jeder Test ist gleich gut evidenzbasiert. Für Chlamydien und Gonorrhö gibt es zuverlässige PCR-Tests (Nukleinsäure-Amplifikationstests, NAAT), die von Gesundheitsbehörden empfohlen werden. HIV-Schnelltests haben eine hohe Spezifität, aber eine Fensterphase von mehreren Wochen. Syphilis-Serologie erfordert oft Bestätigungstests. Viele Heimtest-Kits für STIs sind jedoch nicht ausreichend validiert: Sie können falsch-negative Ergebnisse liefern (z. B. bei zu frühem Testen) oder falsch-positive, die unnötige Angst auslösen. Zudem fehlt oft die ärztliche Beratung. Die Evidenzlage ist gemischt: Für einige Erreger (Chlamydien, Gonorrhö, HIV) gibt es gute Daten, für andere (z. B. HPV bei Männern, Mykoplasmen) ist der Nutzen unklar. Ein negativer Heimtest ersetzt keinen Arztbesuch bei Symptomen oder Risikokontakt. Sicherheitshinweis: Bei positivem Ergebnis sollte immer ein Bestätigungstest in einer Fachpraxis erfolgen. Evidenz: mixed – teils starke Labordaten, teils Marketing ohne klinische Validierung.

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