DNA-Stoffwechseltests für Sport werden oft als personalisierte Wunderwaffe beworben, doch die wissenschaftliche Basis ist dünn. Mythen: „Mein Genotyp sagt mir genau, welche Fette ich essen soll“ oder „Ich kann mein Training perfekt auf meinen Stoffwechsel abstimmen“. Fakten: Die meisten Genvarianten (z. B. GSTM1-Null, BMAL1, SIRT1) haben nur kleine Effekte und sind durch andere Faktoren wie Gesamternährung, Trainingszustand und Mikrobiom überlagert. Die Evidenz ist meist mechanistisch oder stammt aus Beobachtungsstudien – keine klinischen Studien belegen, dass eine DNA-basierte Ernährung oder Trainingssteuerung bei gesunden Sportlern signifikante Vorteile bringt. Ein CRP-Wert (z. B. durch Übertraining erhöht) ist kurzfristig messbar und beeinflussbar, aber kein DNA-Marker. Caveat: Keine drastischen Änderungen der Ernährung oder Supplementierung allein aufgrund von Gentests vornehmen. Bei anhaltenden Beschwerden (Blähbauch, hohes CRP) ist ärztliche Abklärung nötig. Die Tests von MyBody-X sind als Orientierungshilfe vermarktet, nicht als Diagnostik.
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