tTG-IgA ist ein etablierter serologischer Marker für Zöliakie. Bei Sportlern mit unklaren gastrointestinalen Beschwerden, Leistungseinbrüchen oder Eisenmangel kann der Test sinnvoll sein, da eine unerkannte Zöliakie die Nährstoffaufnahme beeinträchtigt. Allerdings ist ein generelles Screening asymptomatischer Athleten nicht evidenzbasiert. Die Prävalenz der Zöliakie liegt bei etwa 1 %, und die meisten Betroffenen haben milde oder atypische Symptome. Ein positiver Test erfordert eine gastroenterologische Abklärung mit Dünndarmbiopsie. Für die reine Leistungsoptimierung ohne klinische Hinweise ist der Test nicht empfohlen. Die Evidenz für einen Nutzen im Sportkontext ist gemischt: stark für die Diagnose bei Symptomen, schwach für Screening. Caveat: Falsch-positive Ergebnisse sind möglich (z. B. bei IgA-Mangel).
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