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Worauf achten bei IgG und allergy?

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Worauf achten bei IgG und allergy?

Bei IgG-basierten Allergie- oder Unverträglichkeitstests (z. B. KombiCheck, NutriCheck) ist größte Vorsicht geboten. Die wissenschaftliche Fachwelt – darunter die deutsche S2k-Leitlinie zu Arzneimittelüberempfindlichkeiten (PMID: 37705676) – lehnt IgG als Diagnosemarker für Nahrungsmittelunverträglichkeiten klar ab. IgG-Antikörper gegen Nahrungsmittel sind meist ein Zeichen von Toleranz, nicht von Intoleranz. Solche Tests liefern oft lange Listen angeblicher „Auslöser“, die zu unnötigen Diäten, Mangelernährung und Verunsicherung führen können. Ein positiver IgG-Wert bedeutet nicht, dass ein Lebensmittel Beschwerden verursacht. Die Evidenz für einen klinischen Nutzen fehlt; die Tests sind als Marketingprodukte einzustufen. Wer echte Allergien (IgE-vermittelt) oder Intoleranzen (z. B. Laktose, Fruktose) abklären will, sollte auf validierte Verfahren wie Pricktest, spezifisches IgE oder Atemtests setzen – immer in ärztlicher Begleitung. Die Testergebnisse aus IgG-Panels können allenfalls als Gesprächsanlass mit einem Arzt dienen, nicht als Grundlage für Ernährungsänderungen.

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