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Cardio Risk Check: wann sollte man zum Arzt?

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Cardio Risk Check: wann sollte man zum Arzt?

Ein Cardio-Risiko-Check per Heimtest (z. B. MyBody-X) kann Hinweise auf genetische Risikofaktoren wie den SLCO1B1-Status (rs4149056) geben, der die Statinverträglichkeit beeinflusst. Solche Tests ersetzen jedoch keine ärztliche Diagnose. Sie sollten einen Arzt aufsuchen, wenn: (1) der Test ein erhöhtes Risiko anzeigt, (2) Sie Symptome wie Brustschmerzen, Atemnot oder Herzrasen haben, (3) in Ihrer Familie frühzeitige Herz-Kreislauf-Erkrankungen aufgetreten sind, oder (4) Sie routinemäßig ab einem bestimmten Alter (z. B. 40+) oder bei bekannten Risikofaktoren (Rauchen, Bluthochdruck, Diabetes) eine Vorsorgeuntersuchung wünschen. Die Aussagekraft polygenetischer Risikoscores aus Direkt-zu-Verbraucher-Tests ist begrenzt und stark abstammungsabhängig; sie erklären nur einen kleinen Teil des Gesamtrisikos. Verlassen Sie sich daher nicht allein auf solche Ergebnisse. Ein Arzt kann klassische Risikomarker (Blutfette, Blutdruck, EKG) erheben und die klinische Relevanz eines Gentests einordnen. Wichtig: Ein negativer Gentest schließt ein kardiovaskuläres Risiko nicht aus. Bei Unsicherheit oder auffälligen Befunden ist der Gang zum Hausarzt oder Kardiologen immer der richtige Schritt.

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