Elektrolyte wie Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Chlorid und Phosphat sind lebensnotwendig für Nervenleitung, Muskelkontraktion, Flüssigkeitshaushalt und Säure-Basen-Gleichgewicht. Ein Mangel (z. B. durch starkes Schwitzen, Erbrechen oder Diuretika) kann zu Krämpfen, Müdigkeit, Herzrhythmusstörungen führen. Ein Überschuss (z. B. zu viel Natrium bei Bluthochdruck oder Niereninsuffizienz) ist ebenfalls schädlich. Die Frage „sind Elektrolyte gesund?“ lässt sich daher nicht pauschal beantworten: In physiologischer Balance sind sie essenziell, in Dysbalance gefährlich. Consumer-Bluttests können Elektrolytspiegel messen, aber die Interpretation erfordert klinischen Kontext (Nierenfunktion, Medikamente, Ernährung). Für gesunde Menschen mit ausgewogener Kost ist eine zusätzliche Supplementierung meist unnötig und kann sogar Risiken bergen (z. B. Hyperkaliämie bei Kaliumpräparaten). Evidenz: human-strong (klinische Physiologie, Leitlinien).
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