Eier sind eine gute Selenquelle. Ein großes Ei (ca. 50 g) enthält durchschnittlich 15–20 µg Selen, was etwa 20–30 % der empfohlenen Tageszufuhr für Erwachsene (55 µg) entspricht. Der genaue Gehalt variiert je nach Hühnerfütterung: Mit Selen angereichertes Futter kann den Wert auf bis zu 30 µg pro Ei steigern. Bio- oder Freilandeier haben oft etwas höhere Gehalte als konventionelle, aber die Unterschiede sind moderat. Selen ist essenziell für die Schilddrüsenfunktion und das antioxidative System (Selenoproteine). Eine Überdosierung ist bei normalem Eierkonsum nicht zu befürchten – die tolerierbare Höchstmenge liegt bei 400 µg/Tag. Allerdings sollte man bedenken, dass die Selenaufnahme auch von anderen Lebensmitteln (Fisch, Nüsse, Fleisch) abhängt. Die Angaben basieren auf etablierten Nährwerttabellen (z. B. USDA FoodData Central). Caveat: Die tatsächliche Menge kann schwanken; für eine präzise individuelle Bilanz wäre eine Laboranalyse des Blutes oder der Nahrung nötig. Insgesamt sind Eier ein verlässlicher, aber nicht der einzige Selenlieferant.
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