Die Verbindung zwischen MTHFR-Varianten und den Wechseljahren ist wissenschaftlich nicht klar belegt. MTHFR (Methylentetrahydrofolat-Reduktase) ist ein Schlüsselenzym im Folatstoffwechsel und beeinflusst die Homocystein-Spiegel. Erhöhtes Homocystein wird mit kardiovaskulären Risiken assoziiert, die in den Wechseljahren durch den Östrogenabfall steigen können. Einige Studien deuten auf einen Zusammenhang zwischen MTHFR-Polymorphismen (z. B. C677T) und dem Zeitpunkt der Menopause oder Hitzewallungen hin, jedoch sind die Effekte klein und inkonsistent. Die vorliegenden Kontextinformationen enthalten keine direkten Belege zu MTHFR und Menopause. Daher ist die Evidenz als unklar oder mechanistisch einzustufen. Ein Gentest allein kann keine Vorhersage über den Verlauf der Wechseljahre treffen. Wichtiger sind Lebensstilfaktoren wie Ernährung, Bewegung und Stressmanagement. Bei spezifischen Symptomen sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.
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