Die Evidenz für einen direkten Zusammenhang zwischen ApoB (Apolipoprotein B) und Schlaf ist begrenzt. ApoB ist ein zentraler Bestandteil atherogener Lipoproteine (LDL, VLDL) und ein etablierter kardiovaskulärer Risikomarker. Beobachtungsstudien zeigen, dass kurze oder gestörte Schlafdauer mit erhöhten ApoB-Spiegeln assoziiert sein kann, vermittelt über Mechanismen wie Insulinresistenz, Inflammation (z.B. CRP) oder veränderte zirkadiane Rhythmik. Allerdings fehlen randomisierte kontrollierte Studien, die eine kausale Wirkung von Schlafinterventionen auf ApoB belegen. Die Assoziation ist moderat und wird durch Confounder wie Ernährung, Stress und Bewegung beeinflusst. Ein direkter DNA-Test auf ApoB-Varianten (z.B. rs693) hat im Schlafkontext keine klinische Relevanz; ApoB sollte als Blutmarker gemessen werden. Fazit: Schlafqualität kann ApoB indirekt beeinflussen, aber die Evidenz ist nicht stark genug für spezifische Empfehlungen. Evidenz: human-moderate.
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