Vitamin D wird primär durch Sonnenlichtexposition in der Haut synthetisiert – etwa 80–90 % des Bedarfs. Nahrungsquellen sind begrenzt: fettreiche Fische (Lachs, Makrele, Hering), Lebertran, Eigelb und in manchen Ländern angereicherte Lebensmittel (Milch, Margarine, Frühstückszerealien). Pilze (v. a. UV-behandelte) liefern Vitamin D₂, das aber weniger wirksam ist als D₃. Die körpereigene Produktion hängt von Breitengrad, Jahreszeit, Hauttyp und Sonnenschutz ab – in Deutschland reicht sie oft von Oktober bis März nicht aus. Ein Bluttest (25-Hydroxyvitamin D) kann den Status messen, aber ein einzelner Wert sagt nichts über die Ursache eines Mangels aus. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt bei fehlender Eigenproduktion 20 µg (800 IE) täglich. Vorsicht: Überdosierung durch Supplemente ist möglich und kann zu Hypercalcämie führen. Die Evidenz zu Vitamin-D-Quellen ist gut etabliert (human-strong), aber die Werbeaussagen von Verbrauchertests zu ‚Optimierung‘ sind oft übertrieben.
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