Die Beziehung zwischen Vitamin D (25-OH) und Gewichtsabnahme ist komplex und nicht eindeutig geklärt. Vitamin-D-Rezeptoren sind in vielen Geweben vorhanden, darunter Fettgewebe und Muskulatur, und ein niedriger Vitamin-D-Spiegel wird häufig mit Adipositas assoziiert. Allerdings ist die Richtung der Kausalität unklar: Übergewicht kann zu niedrigeren Vitamin-D-Werten führen (z. B. durch vermehrte Speicherung im Fettgewebe), während ein Vitamin-D-Mangel den Stoffwechsel negativ beeinflussen könnte. Einige Beobachtungsstudien zeigen, dass eine Vitamin-D-Supplementierung bei übergewichtigen Personen mit niedrigen Ausgangswerten die Gewichtsabnahme leicht unterstützen kann, insbesondere in Kombination mit einer kalorienreduzierten Diät. Die Effekte sind jedoch meist gering und in randomisierten kontrollierten Studien nicht konsistent reproduzierbar. Es gibt keine ausreichende Evidenz, um Vitamin D als „Schlankmacher“ zu empfehlen. Ein Mangel sollte dennoch ausgeglichen werden, da er die allgemeine Gesundheit beeinträchtigt. Caveat: Keine hohen Dosen ohne ärztliche Absprache einnehmen; eine Blutspiegelbestimmung ist sinnvoll.
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