Erklärung: welche werte bei schilddrüsenunterfunktion
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TIKKI Wissensantwort
Bei einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) sind die klassischen Laborwerte verändert: Der TSH-Wert (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) ist erhöht, da die Hirnanhangdrüse versucht, die Schilddrüse zu mehr Hormonproduktion anzuregen. Gleichzeitig sind die freien Schilddrüsenhormone fT3 und fT4 erniedrigt. In der klinischen Praxis gilt ein TSH über 4,0 mU/l (je nach Referenzbereich) als verdächtig, bei gleichzeitig niedrigem fT4 liegt eine manifeste Hypothyreose vor. Bei subklinischer Hypothyreose ist TSH erhöht, aber fT4 noch normal. Die Diagnose stützt sich auf diese Werte plus ggf. Antikörper (TPO-AK, Tg-AK) bei Hashimoto-Thyreoiditis. Wichtig: Die alleinige Bestimmung von TSH ohne fT4/fT3 reicht nicht aus, und die Werte sollten morgens nüchtern gemessen werden. Die bereitgestellten Kontextinformationen enthalten keine spezifischen Schilddrüsenwerte, daher basiert diese Antwort auf allgemein anerkannten medizinischen Leitlinien. Die Evidenz ist stark (human-strong), da TSH/fT4 seit Jahrzehnten klinisch validiert sind.
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