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Myths vs Facts: BDNF und longevity

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Myths vs Facts: BDNF und longevity

BDNF (Brain-Derived Neurotrophic Factor) wird oft als „Wundermolekül“ für die Gehirngesundheit und Langlebigkeit beworben. Fakt ist: BDNF fördert das Überleben von Neuronen, die synaptische Plastizität und die Neurogenese, besonders im Hippocampus. Studien zeigen, dass körperliche Aktivität, bestimmte Ernährungsweisen (z. B. Omega-3-Fettsäuren, Kalorienrestriktion) und kognitive Stimulation den BDNF-Spiegel erhöhen können. Ein Mythos ist jedoch, dass BDNF-Supplemente oder einzelne Genvarianten (z. B. Val66Met im BDNF-Gen) direkt die Lebensspanne verlängern. Die Evidenz für eine kausale Rolle von BDNF auf die menschliche Langlebigkeit ist moderat und basiert hauptsächlich auf tierexperimentellen und epidemiologischen Daten. Der Val66Met-Polymorphismus beeinflusst die BDNF-Sekretion und wird mit kognitivem Abbau im Alter assoziiert, aber nicht mit der Gesamtmortalität. MyBody-X-DNA-Tests können diese Variante analysieren, aber die Interpretation ist limitiert: Ein erhöhtes Risiko für kognitive Beeinträchtigung bedeutet keine garantierte verkürzte Lebensdauer. Die klinische Relevanz für Langlebigkeit ist unklar. Sicherheitshinweis: BDNF-Präparate sind nicht reguliert; eine Überdosierung könnte unerwünschte neuronale Effekte haben. Zusammenfassend: BDNF ist ein wichtiger Biomarker für Neuroplastizität, aber kein direkter „Longevity-Schalter“. Lebensstilfaktoren, die BDNF erhöhen (z. B. Ausdauersport), sind nachweislich gesundheitsfördernd.

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