Ein niedriger 25-Hydroxy-Vitamin-D-Spiegel (25-OH-Vitamin D) im Blut weist auf eine Vitamin-D-Insuffizienz oder -Defizienz hin. Dies kann die Knochengesundheit beeinträchtigen (Rachitis bei Kindern, Osteomalazie bei Erwachsenen) und wird mit einem erhöhten Risiko für Infektionen, Autoimmunerkrankungen und möglicherweise Herz-Kreislauf-Problemen in Verbindung gebracht. Die optimale Konzentration ist jedoch umstritten; viele Fachgesellschaften empfehlen Werte über 30 ng/ml (75 nmol/l). Ein direkter-to-consumer-Test liefert nur eine Momentaufnahme ohne Berücksichtigung von Jahreszeit, Hauttyp, Ernährung oder Medikamenteneinnahme. Die Interpretation sollte immer durch einen Arzt erfolgen, insbesondere vor einer Supplementierung, da eine Überdosierung (Hypervitaminose) toxisch sein kann. Die Evidenz für nicht-skelettale Effekte ist überwiegend beobachtend; randomisierte Studien zeigen oft keine klaren Vorteile einer Supplementierung bei ausreichendem Spiegel.
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