Welche Rolle spielt Ferritin Eisenmangel für Müdigkeit?
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TIKKI Wissensantwort
Ferritin ist das Speicherprotein für Eisen im Körper. Ein niedriger Ferritinwert (< 30 ng/ml) weist auf einen Eisenmangel hin, der bereits vor einer manifesten Anämie zu Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Konzentrationsstörungen führen kann. Die Evidenz hierfür ist stark: Zahlreiche klinische Studien und Reviews belegen den Zusammenhang zwischen Eisenmangel und Fatigue, auch ohne Blutarmut. Die Ursachen sind vielfältig (z. B. Blutverluste, unzureichende Zufuhr, Resorptionsstörungen). Ein Ferritintest ist sinnvoll, wenn Müdigkeit ungeklärt ist. Allerdings ist Ferritin ein Akute-Phase-Protein; Entzündungen können den Wert verfälschen (erhöht trotz Mangel). Die alleinige DNA-Testung auf Eisenstoffwechsel-Gene (z. B. TMPRSS6) hat nur geringe prädiktive Aussagekraft. Supplementierung sollte nur nach ärztlicher Abklärung und Bestätigung eines echten Mangels erfolgen, da eine Überladung (Hämochromatose) schädlich ist. Die vorliegenden Kontextinformationen enthalten keine spezifischen Quellen zu Ferritin, daher basiert die Antwort auf allgemeinmedizinischem Wissen.
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