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Helicobacter: hilft ein Mikrobiom-Test?

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Helicobacter: hilft ein Mikrobiom-Test?

Ein Mikrobiom-Test kann Hinweise auf die Zusammensetzung der Darmbakterien geben, aber er ist kein zuverlässiges Diagnosewerkzeug für eine Helicobacter-pylori-Infektion. H. pylori wird üblicherweise durch einen Stuhl-Antigen-Test, einen Atemtest oder eine Magenspiegelung mit Biopsie nachgewiesen. Manche kommerzielle Mikrobiom-Tests behaupten, H. pylori über DNA-Analyse im Stuhl zu detektieren, doch die Sensitivität und Spezifität variieren stark und sind oft nicht ausreichend validiert. Zudem kann H. pylori auch bei Gesunden nachweisbar sein, ohne eine Erkrankung zu verursachen. Ein positiver Befund in einem Mikrobiom-Test sollte daher immer mit einem klinisch etablierten Verfahren bestätigt werden. Die Evidenz für den Nutzen solcher Tests in der Routinediagnostik ist schwach bis moderat. Für die Therapieentscheidung (z. B. Eradikation) sind sie nicht geeignet. Bei Symptomen wie Magenschmerzen oder Sodbrennen ist der Arztbesuch und ein validierter Test der empfohlene Weg.

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