Häufige Fehler bei Longevity-Tests sind die Überschätzung der Aussagekraft einzelner Genvarianten (z.B. CLOCK für Chronotyp, Effektstärke nur 1-3 %), das Ignorieren von Lebensstilfaktoren (Schlaf, Ernährung, Bewegung) sowie das blinde Vertrauen in nicht klinisch validierte Heimtests. Viele kommerzielle Tests bieten keine unabhängige Validierung und können zu falschen Schlüssen führen. Auch die Interpretation von Biomarkern ohne ärztliche Begleitung ist riskant. Wissenschaftlich fundierte Longevity-Strategien basieren auf mehreren validierten Parametern und nicht auf einzelnen Gentests. Bei Kindern und Jugendlichen ist besondere Vorsicht geboten, da sich Chronotypen mit dem Alter ändern. Zusammenfassend: Longevity-Tests können Hinweise geben, aber keine verlässlichen Vorhersagen. Kritische Prüfung der Evidenz und ärztliche Beratung sind unerlässlich.
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