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Was steht hinter dem Thema lebensmittelunvertraglichkeitstest?

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Was steht hinter dem Thema lebensmittelunvertraglichkeitstest?

Lebensmittelunverträglichkeitstests sind ein weites Feld, das von wissenschaftlich fundierten Verfahren bis hin zu fragwürdigen kommerziellen Angeboten reicht. Medizinisch anerkannt sind Tests auf Laktoseintoleranz (LCT-Gen, Atemtest), Fruktosemalabsorption (Atemtest) und Zöliakie (HLA-DQ2/DQ8-Gentest, Antikörper). Diese basieren auf gut belegten Mechanismen. Viele Direkt-an-Verbraucher-Tests (z. B. IgG-Bluttest auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten) werden jedoch von Fachgesellschaften wie der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) als nicht valide eingestuft. IgG-Antikörper zeigen meist nur eine normale Immunexposition an, keine Unverträglichkeit. Auch Gentests auf einzelne SNPs (z. B. in Genen für Histaminabbau oder Glutenempfindlichkeit) haben oft geringe Aussagekraft, da die Prädiktion schwach und die Evidenzlage uneinheitlich ist. Fazit: Vorsicht vor überzogenen Versprechen. Ein seriöser Test sollte von einem Arzt begleitet werden, der Symptome, Ernährungsprotokolle und ggf. validierte Labordiagnostik kombiniert.

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