Die Verbindung zwischen LCT (Laktase-Gen) und Schlaf ist indirekt und nicht durch starke Evidenz gestützt. Laktoseintoleranz, die durch Varianten im MCM6/LCT-Region (z.B. rs4988235) verursacht wird, kann zu Blähungen, Bauchschmerzen und Durchfall führen, wenn Laktose konsumiert wird. Diese Symptome könnten den Schlaf stören, insbesondere wenn sie nachts auftreten. Allerdings gibt es keine spezifischen Studien, die einen direkten kausalen Zusammenhang zwischen LCT-Genotyp und Schlafqualität belegen. Die meisten Erkenntnisse stammen aus Beobachtungsstudien zur Laktoseintoleranz und allgemeinen Schlafstörungen. Andere Gene wie ARNTL (zirkadiane Rhythmen) haben eine klarere Verbindung zum Schlaf. Für Verbraucher bedeutet dies: Ein Gentest auf Laktoseintoleranz kann Hinweise geben, aber Schlafprobleme sollten primär mit Schlafhygiene und ärztlicher Abklärung behandelt werden. Die Evidenz ist als 'unclear' einzustufen, da direkte Studien fehlen.
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