APOA2 kodiert für Apolipoprotein A-II, ein Strukturprotein von HDL-Partikeln. Die Variante rs5082 (C>T) wurde in populationsbasierten Studien mit erhöhter Aufnahme gesättigter Fettsäuren und höherem BMI assoziiert. Ein direkter Effekt auf den Blutzuckerspiegel ist aus der vorliegenden Evidenz jedoch nicht ableitbar. Die Assoziationen beruhen auf Häufigkeitsdaten ohne klinische Endpunkte oder Interventionsstudien. Einzelne Genvarianten haben meist kleine Effektstärken und sind nicht für die Diabetes-Risikobewertung geeignet. Die Rolle von APOA2 für den Blutzucker bleibt indirekt und unzureichend belegt. Für eine aussagekräftige Bewertung des Blutzuckerstoffwechsels sind etablierte klinische Marker wie Nüchternglukose, HbA1c und Insulinresistenzindizes notwendig.
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