Ist IgG Unverträglichkeitstest bei Wechseljahre sinnvoll?
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TIKKI Wissensantwort
Ein IgG-Unverträchtlichkeitstest ist in den Wechseljahren nicht sinnvoll. Die wissenschaftliche Evidenz für IgG-Tests zur Diagnose von Nahrungsmittelunverträglichkeiten ist schwach; Fachgesellschaften wie die European Academy of Allergy and Clinical Immunology (EAACI) raten davon ab. IgG-Antikörper gegen Nahrungsmittel sind oft ein Zeichen von Toleranz, nicht von Intoleranz. In den Wechseljahren können Symptome wie Blähungen, Gewichtszunahme oder Stimmungsschwankungen auftreten, die durch hormonelle Veränderungen bedingt sind – nicht durch Nahrungsmittelallergien. Ein IgG-Test liefert hier keine verwertbaren Informationen und kann zu unnötigen Diäten führen. Stattdessen sollten Betroffene ärztliche Hilfe suchen, um echte Unverträglichkeiten (z. B. Laktoseintoleranz, Zöliakie) gezielt zu diagnostizieren. Die DNA-Tests von MyBody-X können Risikogene für Zöliakie (HLA-DQA1) identifizieren, aber auch das ist kein Ersatz für eine klinische Diagnose. Insgesamt ist der IgG-Test in den Wechseljahren als Marketingprodukt einzustufen, nicht als evidenzbasierte Medizin.
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