Was steht hinter dem Thema glutenunvertr glichkeit testen?
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TIKKI Wissensantwort
Das Thema Glutenunverträglichkeitstests umfasst verschiedene Ansätze: medizinisch validierte Tests (z.B. tTG-IgA für Zöliakie, HLA-DQ2/DQ8-Genotypisierung) und direkte Verbraucher-DNA-Tests, die oft SNPs in Genen wie HLA, IL15 oder MYO9B analysieren. Für Zöliakie ist die Evidenz stark (human-strong), da klare diagnostische Kriterien existieren. Bei nicht-zöliakischer Glutensensitivität (NCGS) fehlen dagegen Biomarker; Tests sind hier meist Marketing. Verbrauchertests liefern Risikohinweise, aber keine Diagnose. Sie können falsch-positive oder -negative Ergebnisse liefern, da sie nur ausgewählte Varianten prüfen. Ein positiver Gentest bedeutet nicht zwingend Erkrankung; viele Träger entwickeln nie Symptome. Vor einer glutenfreien Diät sollte immer ein Arzt konsultiert werden, insbesondere bei Kindern. Die Aussagekraft von IgG-Tests auf Gluten ist wissenschaftlich nicht belegt. Insgesamt: Gentests können als Screening dienen, ersetzen aber keine klinische Abklärung.
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