Testosteron und Fruchtbarkeit sind eng verknüpft, aber viele Mythen ranken sich darum. **Fakt:** Testosteron ist essenziell für die Spermienproduktion, doch eine externe Testosteronzufuhr (z. B. Gel, Injektionen) unterdrückt die körpereigene Produktion und kann die Fruchtbarkeit stark reduzieren. **Mythos:** „Niedriges Testosteron macht unfruchtbar“ – tatsächlich können Männer mit niedrigem Testosteron durchaus fruchtbar sein, da die Spermatogenese bereits bei niedrigen intratestikulären Spiegeln funktioniert. **Fakt:** Lebensstilfaktoren wie Übergewicht, Stress und Schlafmangel senken Testosteron und beeinträchtigen die Fruchtbarkeit. **Mythos:** „Testosteron-Booster aus dem Internet helfen“ – viele Präparate sind wirkungslos oder riskant. Die Evidenzlage ist moderat: Klinische Studien belegen den suppressiven Effekt exogener Androgene, während der Einfluss einzelner Gene (z. B. SHBG-Varianten) klein ist. Ein Gentest kann keine Fruchtbarkeitsprognose liefern. Sicherheitshinweis: Bei Kinderwunsch ärztliche Beratung vor Testosteron-Einnahme.
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