Ein Fertility Check (z. B. AMH, FSH, Östradiol) ist nach der Menopause – definiert als 12 Monate ohne Menstruation – für die natürliche Fruchtbarkeit nicht mehr sinnvoll, da die Eierstockreserve faktisch erschöpft ist. In der Perimenopause kann ein solcher Test jedoch Hinweise auf die verbleibende ovarielle Reserve geben, aber die Vorhersagekraft für eine natürliche Schwangerschaft ist begrenzt. Die Tests werden oft von Privatlaboren angeboten, ohne dass ein klarer klinischer Nutzen belegt ist. Bei Kinderwunsch in der Perimenopause ist eine ärztliche Beratung (z. B. Gynäkologe, Reproduktionsmediziner) sinnvoller als ein Heimtest. Die Evidenz basiert auf klinischer Praxis, nicht auf randomisierten Studien. Caveat: Ein negativer AMH-Wert schließt eine Schwangerschaft nicht völlig aus, aber die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering.
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