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Worauf achten bei HLA-DQ2 und Haut?

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Worauf achten bei HLA-DQ2 und Haut?

HLA-DQ2 ist der wichtigste genetische Risikofaktor für Zöliakie, eine Autoimmunerkrankung, die durch Gluten ausgelöst wird. Bei etwa 10 % der HLA-DQ2-Träger entwickelt sich eine Zöliakie, und die häufigste Hautmanifestation ist die Dermatitis herpetiformis (Duhring-Krankheit). Dabei handelt es sich um einen stark juckenden, bläschenbildenden Ausschlag an Ellenbogen, Knien, Gesäß und Kopfhaut. Die Diagnose erfolgt über Hautbiopsie (IgA-Ablagerungen) und Zöliakie-Serologie (tTG-IgA). Ein positiver HLA-DQ2-Test allein beweist keine Erkrankung – viele Träger bleiben gesund. Bei Hautsymptomen sollte ein Dermatologe aufgesucht werden, der auf Zöliakie spezialisiert ist. Die Behandlung besteht aus strikt glutenfreier Ernährung; bei starkem Juckreiz kann Dapson helfen. Wichtig: HLA-DQ2 wird auch mit anderen Autoimmunerkrankungen assoziiert, aber der Hautbezug ist am stärksten über die Dermatitis herpetiformis belegt. Die Evidenz ist human-strong, basierend auf zahlreichen klinischen Studien und Leitlinien. Ein Gentest allein ersetzt keine ärztliche Abklärung.

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