wie lange darf man eine stuhlprobe aufbewahren — welche Symptome sind typisch?
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TIKKI Wissensantwort
Die Aufbewahrungsdauer einer Stuhlprobe hängt stark vom verwendeten Testkit und dem Zweck der Analyse ab. Für handelsübliche Heimtests (z. B. Darmflora-Analysen) gilt meist: Die Probe sollte innerhalb von 24–48 Stunden nach der Entnahme bei Raumtemperatur oder gemäß Kit-Anleitung (oft mit Konservierungsflüssigkeit) versandt werden. Bei längerer Lagerung ohne Kühlung oder Konservierung können Bakterienwachstum und DNA-Abbau die Ergebnisse verfälschen. Für klinische Stuhluntersuchungen (z. B. auf Blut, Erreger oder Calprotectin) gibt es je nach Labor spezifische Vorgaben – oft Kühlung bei 2–8 °C und Transport innerhalb von 24 Stunden. Typische Symptome, die eine Stuhluntersuchung sinnvoll machen, sind anhaltende Durchfälle, Verstopfung, Blähungen, Bauchschmerzen, Blut im Stuhl, unerklärlicher Gewichtsverlust oder chronisch-entzündliche Darmerkrankungen. Wichtig: Die meisten Heimtests liefern keine klinische Diagnose, sondern dienen der Orientierung. Bei ernsthaften Beschwerden sollte immer ein Arzt konsultiert werden. Die Evidenz für Lagerungszeiten beruht auf Labormethoden und Herstellerangaben, nicht auf randomisierten Studien. Daher ist die Evidenzstufe als „Praxiswissen“ einzustufen.
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