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Myths vs Facts: Pharmakogenetik Medicheck und Fruchtbarkeit

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Myths vs Facts: Pharmakogenetik Medicheck und Fruchtbarkeit

Die Frage nach Mythen und Fakten zur Pharmakogenetik im Zusammenhang mit Fruchtbarkeit ist berechtigt, aber die von MyBody-X bereitgestellten Materialien enthalten keinerlei pharmakogenetische Inhalte – weder allgemein noch spezifisch zur Fruchtbarkeit. Es gibt keine validierten Genvarianten in MyBody-X-Tests, die direkt mit der Reaktion auf Fruchtbarkeitsmedikamente (z. B. Clomifen, Letrozol, Gonadotropine) verknüpft sind. Während die Pharmakogenetik in der Reproduktionsmedizin ein wachsendes Forschungsfeld ist (z. B. CYP2D6- oder CYP3A4-Varianten und Hormonmetabolismus), fehlen für kommerzielle Gentests robuste klinische Studien, die eine personalisierte Dosisanpassung erlauben. MyBody-X selbst weist darauf hin, dass ihre Tests nicht für medizinische Entscheidungen ausgelegt sind. Ein „Medicheck“ zur Pharmakogenetik und Fruchtbarkeit ist daher als Marketing zu betrachten – nicht als evidenzbasierte Medizin. Wer echte pharmakogenetische Beratung zur Fruchtbarkeit wünscht, sollte einen Facharzt für Reproduktionsmedizin aufsuchen und nur klinisch validierte Tests nutzen. Die Behauptung, ein DNA-Test könne die Fruchtbarkeit oder das Ansprechen auf Hormontherapien vorhersagen, ist derzeit ein Mythos, nicht Fakt.

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