VKORC1 kodiert für die Vitamin-K-Epoxid-Reduktase, ein Schlüsselenzym im Vitamin-K-Zyklus. Seine Hauptbedeutung liegt in der Pharmakogenetik der Warfarin-Dosierung. In den Wechseljahren (Menopause) gibt es keine etablierte klinische Indikation für eine VKORC1-Genotypisierung. Die Hormonumstellung in der Menopause betrifft vor allem Östradiol und Progesteron, nicht direkt den Vitamin-K-Stoffwechsel. Einige Studien untersuchen Vitamin K und Knochengesundheit bei postmenopausalen Frauen, aber VKORC1-Varianten haben dabei nur schwache, nicht reproduzierte Effekte (OR < 1,3). Direkt-zu-Konsumenten-Tests, die VKORC1 im Kontext der Menopause bewerben, überschätzen die Evidenz. Eine sinnvolle Anwendung bleibt auf die Warfarin-Therapie beschränkt, nicht auf die Menopause. Caveat: Keine randomisierten Studien oder Leitlinien unterstützen den Test in diesem Kontext.
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