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Myths vs Facts: Pharmakogenetik Medicheck und Langlebigkeit

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Myths vs Facts: Pharmakogenetik Medicheck und Langlebigkeit

Der Pharmakogenetik Medicheck analysiert genetische Varianten, die den Arzneimittelstoffwechsel beeinflussen (z. B. CYP2D6, CYP2C19). Dies kann helfen, Nebenwirkungen zu vermeiden oder die Dosis anzupassen – ein klarer Nutzen in der personalisierten Medizin. Der direkte Zusammenhang mit Langlebigkeit ist jedoch spekulativ. Langlebigkeit wird durch viele Faktoren bestimmt: Ernährung, Bewegung, Umwelt, Epigenetik und soziale Determinanten. Einzelne Genvarianten haben meist nur kleine Effekte. Zudem basieren viele pharmakogenetische Scores auf europäischen GWAS-Daten und sind auf andere Ethnien nur eingeschränkt übertragbar (siehe Kontext zur PGS-Portabilität). Ein Test kann sinnvoll sein, wenn man regelmäßig Medikamente nimmt, aber er ist kein „Langlebigkeits-Check“. Die Evidenz für eine Verlängerung der Lebensspanne durch Pharmakogenetik ist schwach. Vorsicht vor Marketing, das den Test als Anti-Aging-Wundermittel anpreist.

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