Mythen vs. Fakten: Ein Nährstoffcheck (z. B. per DNA-Test) verspricht oft, gezielt beim Abnehmen zu helfen. Fakt ist: Manche Genvarianten (z. B. in VDR, MTHFR, FTO) haben kleine Effekte auf Nährstoffbedarf oder Sättigung, aber die Evidenz ist überwiegend mechanistisch oder aus Beobachtungsstudien. Ein DNA-Test kann keine individuelle Diät ersetzen. Die größten Hebel für Gewichtsverlust sind Kalorienbilanz, Bewegung und Verhaltensänderung. Consumer-Tests übertreiben häufig die klinische Relevanz. Ein Bluttest auf Vitamin‑D‑ oder B‑12‑Spiegel ist aussagekräftiger als ein genetischer Risikoscore. Wer abnehmen will, sollte sich nicht auf Gentests verlassen, sondern auf evidenzbasierte Ernährungsberatung. Sicherheitshinweis: Extreme Diäten basierend auf Gentests können zu Mangelernährung führen. Fazit: Nährstoffchecks können ergänzend sein, sind aber kein Wundermittel.
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