Bei einem Cardio-Risiko-Check und Hautanalyse aus DNA-Tests ist Vorsicht geboten: Die Effekte einzelner Genvarianten sind meist sehr klein. Für das Herz-Kreislauf-System werden oft Varianten wie ARNTL rs3789327 (zirkadianer Rhythmus, Stoffwechsel) oder COMT rs4680 (Stressregulation) genannt – die Assoziationen sind jedoch schwach und polygen. Für die Haut sind MMP1 rs1799750 (Kollagenabbau) und NQO1 rs1800566 (Antioxidantien) relevant, aber die Evidenz ist mechanistisch und nicht klinisch bestätigt. UV-Schutz, Rauchverzicht, gesunde Ernährung und Bewegung haben weitaus größeren Einfluss. Einzelne SNPs sind nicht diagnostisch und sollten nicht zu unnötiger Sorge oder Supplementierung führen. Lassen Sie sich von einem Arzt oder Genetikberater begleiten.
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