CRP (C-reaktives Protein) ist ein akute-Phase-Protein, das in der Leber gebildet wird und als wichtiger Entzündungsmarker im Blut dient. Erhöhte CRP-Werte können auf akute oder chronische Entzündungen, Infektionen, Gewebeschäden oder auch kardiovaskuläre Risiken hinweisen. Der Normalwert liegt meist unter 5 mg/l, wobei leicht erhöhte Werte (2–10 mg/l) oft mit Lebensstilfaktoren wie Übergewicht, Rauchen oder Bewegungsmangel zusammenhängen. Ein DNA-Test kann theoretisch genetische Varianten identifizieren, die mit der basalen CRP-Produktion assoziiert sind (z. B. im CRP-Gen selbst). Allerdings ist der Einfluss solcher Varianten im Vergleich zu Umwelt- und Lebensstilfaktoren gering. Die klinische Aussagekraft ist begrenzt: Ein Gentest ersetzt keine Blutmessung des CRP. MyBody-X bietet zwar DNA-Tests zu Ernährung und Entzündung an, doch die Evidenz für direkte Handlungsempfehlungen aus Genvarianten ist schwach. Die meisten Erkenntnisse stammen aus GWAS-Studien mit kleinen Effektstärken. Für eine individuelle Gesundheitsbewertung ist die Kombination aus Blutwerten, Anamnese und Lebensstilanalyse deutlich aussagekräftiger. Ein DNA-Test kann allenfalls als ergänzende Information dienen, nicht als Diagnosewerkzeug.
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