Dinkelmehl ist nicht glutenfrei. Dinkel (Triticum spelta) ist eine Getreideart, die eng mit Weizen verwandt ist und ebenfalls Gluten enthält – insbesondere die Proteine Gliadin und Glutenin. Für Menschen mit Zöliakie oder einer bestätigten Glutenunverträglichkeit ist Dinkel daher nicht geeignet. Allerdings hat Dinkel eine etwas andere Glutenstruktur als moderner Weizen; einige Personen mit einer leichten Nicht-Zöliakie-Glutensensitivität berichten von besserer Verträglichkeit. Wissenschaftlich ist dies jedoch nicht eindeutig belegt, und für Sportler mit diagnostizierter Zöliakie bleibt Dinkel tabu. Wer als Sportler auf Gluten verzichten möchte oder muss, sollte zu eindeutig glutenfreien Alternativen wie Reis-, Mais-, Buchweizen- oder glutenfreien Hafermehlen greifen. Ein DNA-Test auf Glutenunverträglichkeit (z. B. HLA-DQ2/DQ8) kann Aufschluss über das genetische Risiko geben, ersetzt aber keine ärztliche Diagnose. Hinweis: Auch Dinkelprodukte aus kontrolliertem Anbau können durch Verschleppung mit Weizengluten verunreinigt sein. Bei Verdacht auf Zöliakie ist ein Arztbesuch und eine gezielte Diagnostik vor einer Ernährungsumstellung unerlässlich.
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