Mythos: Schlechter Schlaf führt direkt zu erhöhtem ApoB. Fakt: Schlafmangel kann den Lipidstoffwechsel beeinflussen, aber die Effekte auf ApoB sind klein und indirekt. Studien zeigen, dass chronisch kurze Schlafdauer (<6h) mit leicht erhöhten LDL- und ApoB-Werten assoziiert ist, vermittelt über Hormone wie Cortisol und Ghrelin. Allerdings dominieren Ernährung, Bewegung und Genetik (z. B. APOB-, PCSK9-Varianten) die ApoB-Spiegel. Ein DNA-Test auf ApoB-assoziierte SNPs hat nur geringen Vorhersagewert; der direkte Bluttest (ApoB im Serum) ist klinisch relevant. Wer seinen ApoB-Wert senken will, sollte primär auf gesättigte Fette, Transfette und Zucker verzichten, Ballaststoffe erhöhen und regelmäßig Sport treiben. Schlafhygiene ist unterstützend, aber kein Ersatz für diese Maßnahmen. Caveat: Die Evidenz basiert auf Beobachtungsstudien; Kausalität ist nicht eindeutig belegt. Individuelle Reaktionen variieren stark.
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