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welche blutwerte bei erschöpfung — was ist evidenzbasiert?

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welche blutwerte bei erschöpfung — was ist evidenzbasiert?

Die Frage nach evidenzbasierten Blutwerten bei Erschöpfung ist berechtigt, denn viele angebotene Tests (z. B. „Erschöpfungs-Checks“) enthalten Marker, deren klinischer Nutzen fraglich ist. Gesicherte Laborparameter bei unklarer Fatigue sind: **Blutbild** (Anämie?), **Ferritin** (Eisenmangel), **Vitamin B12**, **Vitamin D**, **TSH** (Schilddrüsenfunktion) sowie **CRP** (Entzündung). Diese Werte decken häufige, behandelbare Ursachen ab. Der von MyBody-X angebotene *Nährstoff | VitalCheck Basic* misst einige dieser Mikronährstoffe, was als erster Anhaltspunkt dienen kann – jedoch ersetzt er keine ärztliche Abklärung. Kritisch zu sehen sind Tests, die „Nebennierenerschöpfung“ oder „Mitochondrienfunktion“ versprechen; hierfür fehlen valide Referenzbereiche und klinische Evidenz. Auch DNA-Tests zur „Erschöpfungsneigung“ sind nicht ausreichend belegt. Fazit: Ein gezieltes Basislabor (Blutbild, Ferritin, B12, Vitamin D, TSH) ist evidenzbasiert; umfassende „Erschöpfungsprofile“ sind oft Marketing. Bei anhaltender Müdigkeit sollte ein Arzt die Ursachen abklären.

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