Die Frage nach Mythen und Fakten zu LCT (Laktase-Persistenz) und Sport ist wissenschaftlich noch nicht abschließend geklärt. Der LCT-Genotyp (z. B. rs4988235) bestimmt, ob Erwachsene Laktase produzieren. Mythos: „Laktoseintolerante Sportler müssen Milchprodukte komplett meiden.“ Fakt: Viele Laktoseintolerante vertragen kleine Mengen Laktose, besonders wenn sie über den Tag verteilt werden. Ein weiterer Mythos: „Laktase-Persistenz verbessert die sportliche Leistung.“ Dafür gibt es keine starke Evidenz. Zwar liefern Milchprodukte Kalzium und Protein, aber die Leistungsfähigkeit hängt von vielen Faktoren ab. Einige Studien deuten auf einen leichten Vorteil bei der Knochengesundheit hin, jedoch nicht auf direkte Leistungssteigerung. Die Evidenz ist überwiegend mechanistisch oder beobachtend. Für Sportler mit Laktoseintoleranz können laktosefreie Produkte oder Enzympräparate sinnvoll sein. Ein Gentest auf LCT kann Aufschluss geben, ersetzt aber keine individuelle Ernährungsberatung. Vorsicht vor übertriebenen Marketingversprechen, die aus einem einzelnen Gen eine „Sportler-Diät“ ableiten. Die vorliegenden Kontextinformationen enthalten keine spezifischen Studien zu LCT und Sport, daher basiert die Antwort auf allgemeinem Wissen.
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