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ist dinkelmehl glutenfrei — was kann man selbst tun?

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ist dinkelmehl glutenfrei — was kann man selbst tun?

Dinkelmehl ist nicht glutenfrei. Dinkel (Triticum spelta) ist eine alte Weizenart und enthält Gluten – genauer gesagt Gliadin und Glutenin, die bei Menschen mit Zöliakie oder nicht-zöliakischer Glutensensitivität (NCGS) Entzündungsreaktionen auslösen können. Der Glutengehalt von Dinkel ist oft sogar höher als bei modernem Weizen, auch wenn die Proteinzusammensetzung etwas anders ist. Viele glauben fälschlich, Dinkel sei verträglicher, aber für eine glutenfreie Ernährung ist er ungeeignet. Was kann man selbst tun? Wer auf Gluten verzichten muss oder möchte, sollte zu zertifizierten glutenfreien Mehlen greifen: Reismehl, Maismehl, Buchweizenmehl, Mandelmehl, Kokosmehl, Kichererbsenmehl oder spezielle glutenfreie Mehlmischungen aus dem Handel. Achten Sie auf das Siegel „Glutenfrei“ (z. B. durchgestrichene Ähre), da auch Haferprodukte oft kontaminiert sind. Bei Verdacht auf Zöliakie ist ein Arztbesuch mit serologischer Diagnostik (tTG-IgA) und ggf. Dünndarmbiopsie vor dem Weglassen von Gluten ratsam, da sonst die Diagnose erschwert wird. Für Menschen ohne Glutenunverträglichkeit bietet Dinkel jedoch eine nährstoffreiche Alternative mit mehr Ballaststoffen und Mineralien als Auszugsmehl. Die Evidenz ist eindeutig: Dinkelmehl ist nicht glutenfrei.

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