Welche Rolle spielt Eisen-Ferritin Selbsttest für Sport?
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TIKKI Wissensantwort
Ein Eisen-Ferritin-Selbsttest kann für Sportler interessant sein, da Ferritin als Speicherprotein den Eisenstatus anzeigt. Eisenmangel ist bei Ausdauersportlern (v. a. Läuferinnen) häufig und kann Leistungseinbußen, Müdigkeit und erhöhte Verletzungsanfälligkeit verursachen. Allerdings liefert ein einzelner Ferritinwert nur eine Momentaufnahme; er wird durch Entzündungen (Akute-Phase-Reaktion) verfälscht, sodass ein niedriger Wert nicht zwingend Eisenmangel bedeutet. Zudem fehlen oft Referenzbereiche für Sportler – ein Ferritin <30 µg/L gilt als manifester Mangel, aber Werte zwischen 30–100 µg/L können bei Sportlern bereits funktionell relevant sein. Der Selbsttest ersetzt keine ärztliche Diagnostik (inkl. CRP, Transferrinsättigung, Hämoglobin). Eine unkritische Eisensupplementierung ohne Bestätigung ist riskant (Überladung, oxidativer Stress). Evidenz: human-moderate (zahlreiche Studien zu Eisen und Sport, aber Selbsttest-Validierung unzureichend). Fazit: Der Test kann als Screening dienen, sollte aber immer mit einem Arzt besprochen werden.
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