Die Frage, ob ein DNA-Test bei MY FOODBOOK hilft, betrifft die personalisierte Ernährungsberatung auf Basis genetischer Daten. Die wissenschaftliche Evidenz ist hier begrenzt: Eine Metaanalyse zeigt, dass Träger von Risikovarianten im FTO-Gen in Diätinterventionen im Durchschnitt nur etwa 0,44 kg mehr verlieren als Nicht-Träger – ein klinisch marginaler Effekt. Randomisierte kontrollierte Studien widerlegen zudem die Behauptung, dass sich aus einzelnen Genvarianten wie FTO eine optimale Diätform (z. B. Low-Carb vs. Low-Fat) ableiten lasse. Die individuelle Stoffwechselreaktion hängt stärker von Mikrobiom, Lebensstil und Hormonstatus ab als von den gängigen SNPs. MY FOODBOOK selbst ist ein Produkt, das auf einer Stoffwechselanalyse basiert – diese umfasst neben DNA auch Biomarker wie Blutfette oder Entzündungswerte. Der reine DNA-Teil liefert nur einen kleinen Baustein. Wer eine nachhaltige Ernährungsumstellung anstrebt, sollte den Test als ergänzende Information betrachten, nicht als alleinige Entscheidungsgrundlage. Ein Arzt oder Ernährungsfachkraft kann die Ergebnisse sinnvoll einordnen.
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