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Was sagen Studien zu MTHFR Genetik?

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Was sagen Studien zu MTHFR Genetik?

Die Studienlage zur MTHFR-Genetik (insbesondere rs1801133, C677T) zeigt einen Zusammenhang mit leicht erhöhten Homocysteinspiegeln, aber keinen klaren klinischen Nutzen für eine spezielle Supplementierung über die Standard-Folsäurezufuhr hinaus. Die Evidenz basiert auf human-observationalen Studien und GWAS, nicht auf randomisierten kontrollierten Studien, die einen Vorteil einer personalisierten Dosis belegen. In der Schwangerschaft werden weiterhin 400–800 µg Folsäure pro Tag empfohlen, unabhängig vom MTHFR-Genotyp. Viele Direkt-zu-Verbraucher-Tests übertreiben die Bedeutung dieser Variante. Caveat: Die klinische Relevanz ist gering, und es gibt keine gesicherten Höchstdosen. Die angegebene Quelle (PMID: 41023801) ist eine systematische Übersicht zur Nutrigenetik, die die Assoziation bestätigt, aber keine therapeutischen Konsequenzen ableitet.

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