wann ist eine stuhlprobe unbrauchbar — hilft ein DNA-Test dabei?
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TIKKI Wissensantwort
Eine Stuhlprobe ist unbrauchbar, wenn sie nicht korrekt entnommen, gelagert oder transportiert wurde. Typische Gründe: Verunreinigung mit Urin oder Toilettenwasser, zu lange Lagerung bei Raumtemperatur (über 24 Stunden), fehlende Kühlung, oder wenn die Probe bereits eingetrocknet ist. Auch eine unzureichende Menge kann die Analyse unmöglich machen. Ein DNA-Test kann nicht feststellen, ob eine Stuhlprobe ‚gut‘ oder ‚schlecht‘ ist – er analysiert lediglich die genetische Information aus den vorhandenen Zellen. Falls die Probe degradiert ist, liefert der Test möglicherweise keine oder unvollständige Ergebnisse. Die Qualitätskontrolle erfolgt durch das Labor anhand von DNA-Konzentration und -Integrität. Ein DNA-Test hilft also nicht bei der Beurteilung der Probenqualität, sondern ist auf eine bereits brauchbare Probe angewiesen. Die Verantwortung für eine korrekte Probenahme liegt beim Anwender. Hinweis: Die hier referenzierten Informationen stammen aus allgemeiner Laborpraxis, nicht aus spezifischen Studien. Evidenz: practice.
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