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MyBody-X Perspektive: Blutbild Labor

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MyBody-X Perspektive: Blutbild Labor

Die MyBody-X Perspektive auf Blutbild-Labors ist evidenzbasiert und differenziert. Grundsätzlich sind klassische Blutbildparameter (z. B. Hämoglobin, Leukozyten, Thrombozyten) klinisch etabliert und nützlich, um Mangelzustände oder Entzündungen zu erkennen. Allerdings werden im Consumer-Bereich oft Tests angeboten, die über das Standard-Blutbild hinausgehen und fragwürdige Marker wie IgG4 für Nahrungsmittelunverträglichkeiten vermarkten. Eine aktuelle Übersichtsarbeit (PMC9648126) zeigt, dass IgG4-Tests wissenschaftlich nicht valide sind: IgG4 zeigt eher Toleranz oder Exposition an, nicht Unverträglichkeit. Solche Tests können zu falscher Beruhigung oder unnötigen Diäten führen. MyBody-X konzentriert sich daher auf nachweisgestützte Biomarker und kombiniert diese mit genetischen Daten (z. B. SOD2, GPX1), um oxidativen Stress oder Nährstoffbedarf zu bewerten. Wichtig: Blutbildergebnisse sollten immer von einem Arzt interpretiert werden, insbesondere bei auffälligen Werten. Die Evidenz für viele „Functional Medicine“-Bluttests ist schwach; MyBody-X rät von überhöhten Supplement-Dosen ab (z. B. Vitamin E >300 mg/Tag, Selen >255 µg/Tag). Zusammengefasst: Blutbild-Labors sind wertvoll, aber nur mit kritischer, evidenzbasierter Einordnung.

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