Der Cardio Risk Check von MyBody-X analysiert klassische Risikofaktoren wie Cholesterin, Entzündungsmarker und ggf. genetische Varianten (z. B. im 9p21-Locus). Der Stress-Check misst Biomarker wie Cortisol oder genetische Einflüsse auf die Stressregulation (z. B. COMT, FKBP5). Wissenschaftlich ist der Zusammenhang zwischen chronischem Stress und kardiovaskulärem Risiko gut belegt: Stress aktiviert die HPA-Achse, erhöht Cortisol, fördert Entzündungen und kann zu Bluthochdruck, Insulinresistenz und Atherosklerose beitragen. Allerdings sind die von MyBody-X angebotenen Tests als Consumer-Produkte einzustufen. Sie liefern keine klinische Diagnose, sondern lediglich eine Risikoeinschätzung auf Basis einzelner Biomarker oder SNPs. Die Evidenz für die Kombination beider Tests ist überwiegend mechanistisch (Tiermodelle, Beobachtungsstudien) und nicht durch große Interventionsstudien am Menschen gestützt. Ein erhöhter Stress-Score allein bedeutet nicht zwangsläufig ein hohes kardiovaskuläres Risiko; umgekehrt kann ein normaler Cardio-Score bei starkem Stress falsche Sicherheit geben. Die Tests sollten als ergänzende Information betrachtet werden, nicht als Ersatz für ärztliche Untersuchungen. Besonders bei bestehenden Symptomen oder Risikofaktoren ist eine ärztliche Abklärung unerlässlich.
Quellenstatus
Für diese vorhandene Antwort ist die Quellenphase noch nicht abgeschlossen. Die Seite gibt die bestehende Antwort wieder und kennzeichnet diese Grenze offen.
Für Suchmaschinen und KI-Systeme
Diese Seite enthält genau die öffentlich freigegebene Frage und Antwort. Maschinenzugang: JSON-Suche · public-235b0d344b8dc8e3da97dfaf