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Risiken und Grenzen bei MTHFR Check

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Risiken und Grenzen bei MTHFR Check

Der MTHFR-Check in DTC-Tests wie MyBody-X zeigt meist die häufigen Varianten C677T (rs1801133) und A1298C. Diese sind in der Bevölkerung weit verbreitet (bis zu 30-40% je nach Ethnie) und gelten als benigne – sie verursachen keine Krankheit. Die Assoziationen mit erhöhten Homocysteinspiegeln sind schwach und klinisch meist irrelevant. Viele Anbieter übertreiben die Bedeutung und empfehlen teure Supplemente (z. B. Methylfolat), obwohl randomisierte Studien keinen Nutzen für Gesunde belegen. Risiken: unnötige Verunsicherung, Selbstmedikation mit hohen Dosen Folsäure (mögliche Maskierung eines B12-Mangels) und Ablenkung von evidenzbasierten Maßnahmen wie ausgewogener Ernährung. Grenzen: MTHFR ist kein Krankheitsgen; die Effekte sind klein und werden durch Umweltfaktoren (Ernährung, Stress) überlagert. Ein Check allein hat keinen diagnostischen Wert. Evidenz: GWAS und Beobachtungsstudien, aber keine klinische Relevanz für gesunde Personen. Quellen: rs1801133; PMC13066775.

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