welche blutwerte sind wichtig bei müdigkeit — hilft ein DNA-Test dabei?
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TIKKI Wissensantwort
Müdigkeit kann viele Ursachen haben – von Schlafmangel über Stress bis hin zu Nährstoffmängeln oder Schilddrüsenproblemen. Medizinisch sinnvoll ist zunächst ein großes Blutbild mit Eisenstatus (Ferritin), Vitamin B12, Folsäure, Vitamin D, Schilddrüsenwerten (TSH, fT3, fT4) sowie Entzündungsmarkern (CRP). Auch Leber- und Nierenwerte sowie Blutzucker (nüchtern) können Hinweise geben. Ein DNA-Test (z. B. auf MTHFR, VDR oder B12-bezogene Gene) kann theoretisch auf genetische Veranlagungen hinweisen, ersetzt aber keine Blutuntersuchung. Die Effekte sind meist klein und nicht ausreichend, um eine Diagnose zu stellen oder eine Therapie abzuleiten. Die Evidenz ist hier schwach bis moderat (Assoziationsstudien). Für die Abklärung von Müdigkeit ist ein DNA-Test daher nicht empfohlen – im Vordergrund stehen ärztliche Anamnese und Labordiagnostik.
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