HsCRP (hochsensitives C-reaktives Protein) ist ein empfindlicher, aber unspezifischer Marker für systemische Entzündungen. Bei Sport und Bewegung ist Folgendes zu beachten: Akute, intensive Belastung kann hsCRP vorübergehend erhöhen (24–48 Stunden), während regelmäßiges moderates Ausdauertraining die basalen Werte senkt. Ein einzelner erhöhter Wert sagt noch nichts aus – er sollte im Ruhezustand und ohne akute Infektion gemessen werden. Genetische Varianten (z. B. im CRP-Gen) beeinflussen die individuelle Baseline, sodass ein „erhöhter“ Wert nicht automatisch krankhaft ist. Die Evidenz stammt aus Beobachtungsstudien; es gibt keine randomisierten Studien, die eine spezifische Sportart oder -dosis für hsCRP-Senkung belegen. Caveat: HsCRP ist kein alleiniges Gesundheitsurteil – Rauchen, Übergewicht, Schlafmangel und Ernährung wirken stärker. Wer seinen hsCRP-Wert durch Sport verbessern möchte, sollte auf moderate, regelmäßige Bewegung setzen und Übertraining vermeiden. Ein Arztbesuch zur Abklärung persistierend erhöhter Werte ist ratsam.
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